Gesunderhaltung unserer Tauben, aber wie? 

 

Sitzen die Tauben auf den Eiern?

Normal wäre bei gesunden Täubinnen, dass sie nach der Anpaarung ca. 8-10 Tage später, zur Eiablage kommen.

Aber manche legen erst nach 12,14,16 oder 17 Tage.

Woran kann das liegen?

Haben wir sie über Winter, schlecht versorgt?

Oder zu gut gefüttert?

Oder sind sie gar krank?

Oder finden sie ihren Partner nicht attraktiv genug?

Ist freie Liebe besser?

Zum einen, kann es an der Luft im Schlag liegen. In der Regel sollte ein Paar Tauben, ein cbm Luft haben. Aber, wer hat schon so viel Platz?

Zum anderen, die Tauben bekamen das gleiche Futter und vielleicht die gleichen Rationen pro Tag über den ganzen Winter hindurch und das ohne Freiflug, bräuchten sie das?

Die meisten Züchter lassen über Winter, um ihre guten Tauben nicht zu verlieren, in Volieren. (Greifvogelplage)

Wer denkt jetzt an sein persönliches Gewicht ?

Richtig, über Winter zu wenig Bewegung und schon ist es passiert,

die Hose und das Hemd brummt. So geht es auch den Tauben nur sie, sollten problemlos legen können. Es gibt zum Beispiel Brieftauben und Tipplerzüchter, die wiegen ihre Tauben regelmäßig, das ist kein Witz.

Denn nur gut Vorbereitete Tiere können Leistung bringen. Auch von puren Haferkuren wird berichtet. Taubenzüchter die einen Garten ihr eigen nennen können sind da besser dran. Um den Vitaminbedarf zu decken. Nicht nur über Winter, sondern täglich. Jeder Züchter sollte gerade jetzt, beim Plan, was baue ich dieses Jahr in meinem Garten an, dran denken.

Es gibt kaum ein Gemüse, das wir nicht verfüttern oder als Saft reichen könnten. Nicht nur Gemüse, sondern auch Kräuter und Tee können eingesetzt werden. Zum einen, verbrauchen gesunde Tauben, weniger Futter, sondern gehen auch besser ins Frühjahr als Tauben, die Ende März noch alte Daunen stecken haben oder blaues Brustfleisch zeigen. Es gibt auch sehr gute Fertigpräparate, das möchte ich keiner Firma absprechen. Ein Blumenkohl, Salat oder Karotten vom eigenen Garten, wer könnte das Toppen ? (Mit Taubenmist gedüngt versteht sich )

Fast alle Gemüsesorten, lassen sich täglich im Speisezettel unserer Tauben einbauen. Alle Gemüse beinhalten nicht nur wichtige Vitamine, sondern führen dem Organismus positive oder sogar abwehrende Inhaltsstoffe zu.

 

Nachfolgende Rezepte oder Details habe ich über`s Internet, aus Bücher oder Zeitschriften und Brieftaubenvideos oder persönlichen Gesprächen zusammengetragen. Sie können es ausprobieren müssen aber nicht.

Denn es wird oft die Meinung vertreten Tauben sind reine Körnerfresser. Das kann und muss jeder mit sich selbst ausmachen!

 

Top 1

Karotten ganz klein würfeln und so verfüttern, aber vorher mit Öl beträufeln.

Wasser bekommen die Tauben natürlich immer dazu!

Karotten als Saft pressen, das Futter benetzen und Heilerde drüber.

Top 2

1,5 Pfd. Möhren ,1Zwiebel,1Sellerieknolle,1 Apfel ,5 Zehen Knoblauch reinigen, schälen und klein schneiden alles durch den Entsafter. Danach 5 Esslöffel Honig in warmen Wasser auflösen und den Saft mit Wasser zu 1 Liter auffüllen . Das ergibt 5 Tränken a`200 ml Saft : Jetzt kann man variieren, entweder 1l o.2l Wasser pro Tränke dazugeben. Das wiederholen sie an drei Tagen, danach denken sie es schneit in ihrem Taubenschlag, soviel alte Daunen liegen danach auf dem Schlagboden.

 

Top 3

1 Zwiebel, 5 Knoblauchzehen, je 3 Essl. Essig und Öl, 2 Essl. Honig alles gut in der Küchenmaschine mahlen. Diese Paste lässt sich im Kühlschrank mehrere Tage lagern. Das anschließend übers Futter, ein wenig Bierhefe dazu und alles gut verrühren. Die Tage darauf, so haben sie ihre Tauben noch nie gesehen . „Doping“ Pur   "Natur"

 

Top 4

Geben sie 1 Liter Gerste in einen Topf, 5Liter kaltes Wasser darauf und einmal aufkochen lassen und den Topf stehen lassen bis er kalt ist. Beim aufkochen bricht das Korn auf und der Malz wird freigegeben . Das Malzwasser abseihen, etwas mit Wasser verdünnen und ab in die Tränke . Die Gerste pur verfüttern. Das ist eine natürliche Vitaminbombe .

 

Top 5

Weizen keimen lassen

Top 6

Keimfutter

 

Top 7

Wem, das alles zu viel ist, kann auch beim Spazierengehen viele verschiedene Kräuter am Wegrand oder auf Wiesen sammeln und einsetzen.

Gerade der Löwenzahn ist für unsere Tauben eine Heilpflanze. Die ganze Pflanze ist verwertbar (Blüten, weiser Saft und Wurzel) .

Selbst Brennnessel frisch oder trocken sind verwertbar. Schnittlauch, Petersilie, Salbeitee, Weidenrindentee und und und ..........

Top 8

Müllersuppe:      
5 Stück Rote Beete
5 Zwiebeln
1 Knolle Knoblauch
1 Knolle Sellerie mit Kraut
Alles in der Küchenmaschine schön zerkleinern (am besten einzeln) und alles gut vermischen !
Diesen Brei mit Apfelessig verrühren (nicht zu viel, damit er nicht zu dünn wird).
Diese Masse in Schraubgläser (so Marmeladenglasgröße) und sie im Kühlschrank lagern. Durch den Apfelessig haltbar bis ca. 2 Wochen.
Den Brei mit dem Taubenfutter verrühren. Maß: So etwa 1 großer Esslöffel pro 10 Tauben. Aber das kann jeder selbst variieren.
Der Gemüsebrei haftet gut am Futter, deshalb braucht man keine zusätzlichen Bindemittel wie Öl o.Ä.

Wissenswertes

was für die Menschen gut ist, kann für die Tauben nicht Schlecht sein, meine Devise:
darum hier ein paar Anregungen


Anis - stärkt das Immunsystem sowie die Atemwege

Beinwell - bakterienhemmend

Blutwurz - entzündungshemmend

Brennessel - Vitamin C -  desinfizierend

Brunnenkresse - Vitamin C - blutreinigend, Immunsystem

Dill - appetitanregend  - Zink, Eisen

Gänseblümchen - entzüdungshemmend,  - stärkt die Zellen

Holunder - Vitamin C - Immunsystem

Knoblauch - Vitamin A, B1, B2, C - stärkt Amtemwege und Darmschleimhaut

Kümmel - schützt die Darmflora

Löwenzahn - entzündungshemmend fördert den Knochenaufbau und die Federbildung

Melisse - hemmend Viren, entzündungshemmend, Herzstärkend

Oregano - schützt die Schleimhäute

Pfefferminze - Vitamin B - fördert rote Blutkörfer

Ringelblume - Immunsystem gegen Pilze und Bakterien

Rosmarin - entzündungshemmend

Salbei - entzündunghshemmend, Durchblutungsfördernd

Spitzwegerich - blutverdünnend

Tymian - gegen Darminfektion

Zwiebeln - A, B1, B2, C, E + Folsäure