Am Ende schließt sich der Kreis!
Im nachfolgenden Bericht habe ich mal aufgeführt, wie ich junge Tauben an der Flugkasten heranführe!
Jeder kann oder sollte sein eigenes Schema auf sich, seine Begebenheiten-Umstände, zurechtschneiden. Oft sind die Örtlichen-oder Zeitumstände, etwas anders. Deshalb nehmen sie meinen kleinen Bericht bitte nur als Hilfestellung.
In diesem Bericht habe ich gezeigt, dass man junge Tauben auch kaufen kann, wenn man für einen Zuchtschlag zum Beispiel, keinen Platz hat.
Ich erzähle ab dem kaufen, die Versorgung, das Halten, Eintrainieren, fliegen, Flugkasten-Training bis hin zur fertigen Taube mit der man dann eine Flug-Abnahme eines geschulten Wertungsrichters machen lassen kann.
So war es dann auch am 07.11.10 bei meinen jungen Wilden (Dunek) auch so weit. Da es nicht so viele Wertungsrichter gibt für Sturz bzw. Drehsturztauben, nahm ich meine Tauben (Dunek) einfach mit auf eine längere Reise!
Meine Reise ging nach Gauting-Unterbrunn. Ein Vorort von München. Das waren 320 KM hin und zurück. Ein DFC Mitglied der Gruppe Oberbayern hatte seine Gärtnerei für einen Kunstflugtaubenmarkt zur Verfügung gestellt.
Ausrichter der Veranstaltung war die DFC-Gruppe 07 Oberbyern.
Ein Freund hat mich eingeladen......... mitzufahren. Im Vorfeld, da der Markt schon zum vierten Mal veranstaltet wurde, wusste man so ein bisschen, was einem da Erwartete. Nur das war eine Untertreibung, was man da vorher hörte!
Tauben, Tauben, Tauben und nochmal Tauben! So etwas kann man jedem nur ans Herz legen. Das muss man einfach mal gesehen haben. Meiner Schätzung nach hat Sportfreund Herbert Rafalzik bestimmt 1000 eigene Tauben.
Ich habe mich nicht verschrieben.............1000 Tauben.
OR, Wammen, Bango Baska in mehreren Farben, Dolapci, Pasartschik Roller, Mövchen, Brieftauben in allen erdenklichen Farben, Waldviertel Kröpfer eine Seltenheit.................... Rarität!!! Aus diesen Tieren konnte man nichts erwerben.
Cakal Roller, Bursa Roller und so weiter und so weiter.
Zurück zu meinen Dunek. Da ich persönlich nicht gern so weite Strecken fahre, habe ich meine Tauben mit samt Flugkasten bei meinem Freund Roland ins Auto gepackt . Nach fast drei Stunden Autofahrt kamen wir heil, aber müde bei der Gärtnerei Rafalzik an.
Der Wertungsrichter den ich für meine Abnahme bestellt habe, war auch schon da. Frank Gessner aus der Gruppe Mainfranken. Da Frank schon länger Vorort war, hatten wir dann ausgemacht meinen Tauben (Dunek) ca. 1 Stunde Pause gönnen und dann sollte es losgehen.
Gesagt, Getan: Mein Puls ging steil bergauf. Wir fuhren so 400-500 Meter von der Gärtnerei weg, ins freie Feld. Mitten auf einem Feldweg baute ich meinen Flugkasten und ein Transportkorb auf. Die Ringe wurden abgelesen, die Zeit gestoppt und die jungen Wilden durften sich in die Lüfte erheben.
Da alles sehr fremd war: Auto, Umgebung, fremde Personen auf dem Feldweg, deswegen holte ich sie nach wenigen Sekunden schon zum ersten Mal herunter. Dabei zeigten sie aber schon was in ihnen steckt. Nach einer kurzen Pause durften sie zum Zweiten Mal in die Höhe. Da habe ich sie dann etwas höher gelassen. Da merkte man, dass ihnen die Umgebung doch recht fremd war. Sie brauchten schon länger um auf die Dropper zu reagieren. Und auch fürs Einspringen in den FK einige Sekunden länger, als gewohnt.
Nun überlegte ich: höre ich jetzt auf mit fliegen lassen, es hat ja für eine Bewertung der Dunek gereicht. Na ja, ich ließ sie ein drittes Mal starten. Dann kamen Jogger vorbei und fragten ob ich für den Circus trainiere, Einspänner mit Pferd, Spaziergänger mit Hunden, alles war auf einmal vertreten. Was soll ich sagen meine jungen Wilden drifteten ab, in Richtung nächstes Dorf.
Rauf........ Runter schön drehten sie in weiter Ferne, nur werten durfte man das nicht. Dann flogen sie in Richtung eines weißen hohen Turms, mir wurde heiß und kalt gleichzeitig. Dann flogen sie im Kreis und besuchten die Gärtnerei Rafalzik. In dieser Zeit, immer wenn die Flugtauben in meine Richtung sahen, bewegte ich meine Dropper. Am Ende kamen aber alle drei Flugtauben, zurück auf den FK!
Dropper Flugtauben und Flugteilnehmer waren am Ende:
Klitschko würde sagen : KO
Man glaubt es nicht. Junge Tauben in meinem Fall Dunek, gerade mal 1 bzw. je 5 Schwingen gewechselt vollbrachten so eine Super Leistung. Die Punkte die sie erreichten insgesamt 116 in 24 Minuten waren dabei Nebensache.
Man muss sich das einmal vorstellen. Fremdes Auto, fremde Umgebung, die ganzen Umstände und doch kamen alle Tauben wieder zum Flugkasten zurück.
Diese Intelligenz und Heimkehrwille in diesem Fall zum Flugkasten, das können nicht viele Tauben toppen!
Das alles ist aber für einen Anfänger nicht nachahmenswert!
An alle Anfänger: Bitte lasst eure erste Abnahme, Zuhause abnehmen, in aller Ruhe! Bitte!
Ich wollte damit nur bestätigen, dass man junge Tauben kaufen, eintrainieren und fertig machen kann für eine Flugabnahme, in wenigen Monaten.
Also haben meine jungen Dunek ihre Gesellenprüfung bestanden.
Kunstflugtauben
Tauben, die Spaß machen
Nachfolgend viel Spaß beim lesen.
Kommentar des DFC-Wertungsrichters, Frank Gessner:
Die Tauben/Dunek waren noch sehr jung.
Die Tauben/Dunek haben aber für ihr Alter schon super gedreht.
Die Tauben/Dunek drehten sowohl links als auch rechtsherum.
Ich bin schon gespannt wie diese Dunek sich weiter entwickeln und in
2011 fliegen werden.
Frank Gessner DFC-WR
Nov. 2010
Einfliegen junger Dunek auf dem Flugkasten (FK)
Erfahrungsbericht von Fredi Liebgott
Man kann junge Tauben auf verschiedene Arten auf dem
Flugkasten einfliegen.Ich möchte mal für Anfänger dieser Rasse hier aufzeigen, wie ich es mache bzw. gemacht habe.
Denn es gibt immer wieder welche, die erzählen:
Ich >FK< fliegen, dafür habe ich keine Zeit!!
Ich habe aber des Öfteren schon gesagt und auch vorgemacht, dass es gar nicht so viel Mehrarbeit ist, wie oder als Heimatschlag (HS) zu fliegen!
Bei vielen Rassen, kann ( könnte muss aber nicht ) man fast auf die gleiche Weise vorgehen.
Man kann aber auch alte Tauben auf den FK einfliegen, auch das ist kein Problem!
Ich möchte hier mal aufzeigen, wie ich vor ein paar Wochen, sieben junge Dunek auf den FK eingeflogen habe.
Zuvor muss ich noch erzählen, dass ich diese jungen Drehflug- tauben, gekauft habe. Bei dem Züchter, Nicolaos Kokkotidis aus Stuttgart-West. Er ist bei uns in der Gruppe 01 Baden Württemberg Mitglied und stammt aus Griechenland!
Als ich bei ihm war, hätte ich seine Tauben gern im Flug be- wundert! Leider hat er aber seine Schlaganlage, inmitten einer Baumlandschaft! Zum erholen im Sommer, bestimmt nichts schöneres, aber zum Tauben fliegen, geht gar nicht. Denn, wenn sie es über die Bäume schaffen, und es geht leichter Wind, werden sie ins Tal, Richtung Stadt getrieben, von da zurückfliegen, fast nicht möglich.
Altersmäßig waren sie sehr verschieden! Die älteste von den sieben, hatte schon acht neue Schwingen gewechselt. Das jüngste hat noch gepiepst und war gerade mal unter den Flügeln zugewachsen. Es sind 1 Blaues, zwei Rote, und vier Schwarz-schecken.
Zu diesen sieben jungen Dunek gesellte ich 5 Dropper!
Dropper habe ich momentan Weiße Arabische Trommeltauben. In der Regel sind Flugtauben und Dropper getrennt zu halten. Da sich Dropper mit viel weniger Futter begnügen, als Flugtauben.
Und noch dazu es Flugtauben sind, die noch voll im körperlichen Aufbau sind. Junge Tauben füttere ich immer satt.
Selbst auf dem FK, ist das kein Problem.
Nun zu meiner Vorgehensweise:
Alle 7 jungen Flugtauben und die 5 Dropper, habe ich in einem separaten Schlag untergebracht. Drei Seiten des Schlages sind zu und eine Seite, die Tür ist mit Draht. Das ist sehr wichtig! (Luft, Licht und Aussicht!) Wasser haben sie immer und zu jeder Zeit, in diesem Schlag. Auch Grit, Taubenkuchen und Futterkalk finden sie immer im Schlag vor.
Nur Futter bekommen sie immer und zu jeder Zeit, nur im Flugkasten.
In den ersten Tagen, fange ich die Flugtauben und setze sie in den FK.
Den Flugkasten (FK) stelle ich ca. vier Meter vor dem Schlag auf, plus 2 Stühle und auf den Stühlen 2 Transportkörbe. Dann mach ich Tür auf und lass die Dropper zu den Flugtauben.
Dann gibt es reichlich Futter.
Ab und zu, nehme ich einen Dropper in die Hand und fühle wie viel Futter er gefressen hat. Denke ich es reicht für die Dropper nehme ich alle Dropper aus dem FK heraus.
Danach greife ich mit meiner Hand oder beiden Hände in den FK.
Jede Taube wird dann während des Fütterns mal mit der Hand berührt, gestreichelt, oder mal die Flügel aufgezogen.
Futter wie gesagt, satt!
Diesen Vorgang wiederhole ich 3-4 Tage. Ab dem 2. Tag setz ich sogar schon am Anfang, wenn sie noch Hunger haben, mal die ein oder andere Taube direkt auf den FK neben das Einsprungloch! Unsere Tauben sind so gelehrig, die springen sofort ein.
Da braucht man keine Angst haben. Deswegen kann man dann auch schon am 4. oder 5. Tag alle Tauben selbst aus dem Schlag fliegen lassen. Da die Dropper sehr schnell einspringen, fliegen die Flugtauben hinterher, und springen auch ein, ohne Probleme zu machen. Da mein Flugkasten an allen Seiten offen ist, können die jungenTauben, die Dropper ja sehen.
Selbst wenn da mal eine Junge Taube den FK nicht trifft und auf dem Boden landet. Sie wird hochfliegen und rechtschnell die anderen Tauben im FK sehen und den FK an-und drauf fliegen. Man kann auch mit der Hand ein wenig nachhelfen. Die Tauben nehmen einem das nicht Übel, deswegen greife ich ja auch mit den Händen beim füttern in den FK.
So nach weiteren 2-3 Tagen nehme ich immer eine Flugtaube aus dem FK mache 2-3 Schritte zurück und lass sie auf den FK zurück- fliegen.
Die Hand mit der Taube ist dabei höher wie der FK! Die springen so schnell ein, da kann man gleich die nächste nehmen., und so weiter.
Nach und nach werden alle Flugtauben 2 mal rausgenommen und auf den FK zufliegen lassen. Danach nicht mehr, denn dann sie vielleicht zu satt!
So jetzt kommt die Zeit, da spare ich mir ein bisschen Arbeit/ Zeit?
Wie denn?
Ganz einfach.
Meine Dropper reagieren auf die Transportkörbe recht gut.
Das heißt im Klartext: Mach ich die Schlagtür auf, mache ich vorher die Klappe von einem Korb auf. Recht schnell fliegen alle meine Dropper sofort in den Korb.
Und die Flugtauben auf den FK, und springen ein.
Man muss nur ab und an, seine Dropper im Korb füttern, das klappt dann recht schnell.
Klappt das einspringen aller Tauben gut, kann man einen Schritt weitergehen! Da ich ja zwei Körbe dabei stehen habe, kommen nun alle Dropper in einen Korb und die Flugtauben kommen in den zweiten Korb. Jetzt lege ich ein klein wenig Futter in Form von ganz wenigen Sämereien in den FK.
Ein Dropper und eine Flugtaube nehme ich aus dem Korb und gehe 2-3 Schritte zurück und lass sie fliegen. Zuerst den Dropper und gleich die Flugtaube hinterher. Immer in Richtung FK! Wie vor, alle zweimal. Am nächsten Tag kann man den Abstand zwischen FK und Korb vergrößern. Bei diesem Einfliegen mache ich eigentlich keine Pause! Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.
Das ziehe ich durch, bis alle Tauben begriffen haben was ich von ihnen will!
Bin ich soweit, geht es ans einfliegen. Nun wieder zurück zu meinen Dunek. Meine Sieben habe ich anfangs alle zusammen geflogen. Da sie ja vorher beim Züchter nicht geflogen wurden, dachte ich oder denke eigentlich immer noch, sie müssen zuerst mal Muskeln aufbauen. Keine Muskeln im herkömmlichen Sinne. Sondern einfach Mukis, die sie später brauchen, um ihre wunderbaren Drehstürze auszuführen, ohne sich zu verletzen.
Ich ließ also anfangs alle Tauben aus dem Schlag, die Dropper springen sofort in den Korb ein und die Duneks ließ ich aufsteigen. Zuerst mussten sie aber alle auf dem FK kurz ausharren. Erst auf mein Befehl sollen oder sollten sie abfliegen. Täglich flogen sie dann eine Runde. Dann zwei Runden und so weiter!
Und wie schon gesagt, die Dunek bekommen täglich satt Futter! Und deswegen sind sie auch nach 10 Tagen schon recht hoch geflogen. So Mittlere Höhe war da schon drin! Ab diesem Stadium habe ich mir von erfahrenen Kollegen des Öfteren Tipps eingeholt!
Bedanken möchte ich mich hiermit bei Ersin Zenginer und Kjell Jungnickel.
Vielen Dank nochmal, euch beiden.
Fliegt man eine Rasse zum ersten Mal oder man hat Zweifel, macht man das richtige oder nicht? ------ist es besser, sich von erfahrenen Züchterkollegen, helfen zulassen.
Ich hatte zwar vor Jahren schon einmal Duneks geflogen, aber man zweifelt des Öfteren doch, mach man das oder das überhaupt richtig?
Gut wenn man Freunde hat, die man mal schnell anrufen bzw. anmailen kann?
Ca. 14 Tage habe ich so meine jungen Wilden geflogen!
Ob es richtig war oder falsch, keine Ahnung. Jedenfalls ist es doch angenehm zu wissen, dass man Tauben hat, die recht schnell in mittlere Höhe aufsteigen können, ohne abzujagen mit einer Fahne.
Nun wird der ein oder andere sagen.
Man lässt doch Dunek nicht so hoch fliegen? Ja kann sein, aber es gibt ja auch verschiedene Rassen unter den Dunek.
Es gibt türkische, griechische, engdrehende- Mazedonische und Kosovo Dynek!
Jede Rasse wird auf eine andere Weise geflogen und gedroppt! Ich möchte mal bei meinen jungen wilden bleiben. Bis zu dieser Zeit, sind etwa 14 Tage vergangen.
Nun ich muss noch dazusagen, mit dem droppen, habe ich mich etwas zurückgehalten?
Warum? Ganz einfach, ich wollte, dass sie erst einmal das Fliegen erlernen. Da sie bei Nico ja nie geflogen sind, wollte ich, dass sie einfach zuerst Lust daran bekommen sich in der Luft herum tummeln können, austoben, eben einfach Mukis aufbauen.
Ich dachte so für mich: lass ich sie raus und hoch und droppe sie sofort, wie das ja normal ist bei den Duneks, gewöhnen sie sich recht schnell an diese kurze Flugzeit. Es sind ja oft nur Sekunden, bis die Dunek`s in Droppposition sind und runter geholt werden. In der Regel kommt man ja nicht so oft zu Züchtern, die Dunek`s fliegen. Vieles macht man einfach nach Gefühl oder nach irgendwann mal gehörtem!
Ich habe versucht, sie einigermaßen sich ausfliegen zu lassen. Das ist aber gerade bei Duneks wie auch bei anderen Sturz-oder Drehsturz Tauben, eine Gradwanderung!!
Warum ?
Diese Rassen reagieren in der Regel auf alles, was sich unter ihnen irgendwie bewegt oder flattert!! Man glaubt es nicht, auf was für Tiere oder Bewegungen, diese Rassen oftmals sofort und blitz-schnell reagieren/stürzen. Vögel, Fledermäuse Möwen, und und und .......
Jeder der schon Sturz-Dreh-sturztauben fliegt oder geflogen hat, kann ein Lied davon singen. Das meine ich mit Gradwanderung, lass ich sie zu weit sich vom Schlag entfernen, kann sein, dass sie sich andernorts niederlassen. Und selbstständig wieder aufsteigen, werden sie in der Regel solche Tauben nicht, um nicht sogar zu sagen, fast nie!
Hat man seinen Tauben einen Telefon-Ring angelegt, besteht oft eine winzig kleine Chance die Verflogenen Tauben zurück zu bekommen.
Nun kam die Zeit, des Fliegens und des Droppens.
Außerdem muss ich noch erzählen, dass ich anfangs lange Zeit drei junge Tauben als Begleittauben dabei hatte.
Bewusst habe ich das bisher verschwiegen.
Denn Dunek mit Begleiter zu fliegen, ist besser, wenn man etwas mehr Erfahrung hat.
Dunek mit Begleiter fliegen ist noch einmal, ein andere Liga!
Sozusagen Champions Liga!!
Nun, da ich meine Jungen anfangs mit Begleiter geflogen habe, kannte ich in etwa, wie jeder meiner Dunek`s reagiert und fliegt. Zuerst habe ich sie im 3-er und einem 4-erStich geflogen.
Auf einen sehr wichtigen Tipp hin, wurden sie nur bei ungefähr 45° gedroppt!
Gerade am Anfang ist es sehr wichtig, sie langsam und behutsam an das drehen und an den steileren Sturzwinkel zu gewöhnen. Danach habe ich jede Taube mit jeder Taube ausprobiert zu fliegen. Nach weiteren 3 Wochen kristallisierte sich ein dreier Stich, lauter Schwarzschecken heraus.
Die drei drehen schon einige Meter im offenen Drehstil. Auch recht schnell, teilweise auch des Öfteren ohne sie zu droppen. Da sieht man die Qualität, die in ihnen steckt. Von 7 Jungen Dunek drehen jetzt nach mehreren Wochen schon, drei Dunek, da kann man schon zufrieden sein, nicht wahr?
Bestimmt brauchen die anderen Vier noch etwas Zeit, denn dass Qualitäten in ihnen steckt, davon bin ich überzeugt.
Vor kurzem hatten wir in der Gruppe Baden Württemberg unser letztes Gruppentreffen. Da habe ich mir gedacht, so als Abschluss für das Jahr 2010 probierst du diese Dunek`s, den Freunden und Mitglieder vor zufliegen.
Gesagt, Getan!
Vielleicht acht Tage vor dem Termin, ging ich dann vier mal mit meinen jungen wilden zum aller ersten Mal auf einen fremden Platz.
Da Dunek oder überhaupt alle Kunstflugtauben sehr Gelehrig und Anhänglich sind, ist das kein Problem.
An vier Tagen hinter einander, ging ich in ca. 800 Meter Entfernung (Luftlinie), auf eine Wiese. Und zwar genau an`s andere Ende meines Dorfes.
Zum ersten Mal sahen sie da ein/ mein Auto. Auch die fremde Umgebung, ........................Null Problem, sagt Alf, wer kennt ihn nicht?
Alf kleines haariges Männlein aus dem Kinderfernsehen. ALF: steht für Außerirdische Lebens Form ---------Ha Ha Ha
Da gilt wie für vieles anderes auch, klein anfangen.
Tauben auf den FK setzen und abwarten bis sie von alleine abfliegen. Je länger sie sitzen, umso länger prägen sie sich die Landschaft ein. Man könnte sie auch in den FK setzen und abwarten. Geht beides.
Auch die Vorbereitung in Sachen Futter. Tage zuvor den Tauben nur so viel geben, wie sie benötigen. Lieber ein Korn weniger als zu viel !!!!!
Ich muss sagen, ein - zweimal wurde es mir da schon ein bisschen mulmig, weil sie sich ziemlich weit vom FK entfernt haben.
Gerade da ist es sehr wichtig fliegende Dropper dabei zu haben, in der gleichen Farbe wie die anderen, Handdropper.
Aber auch diese Eingewöhnungsfase haben sie gemeistert.
Auf einem ihnen fremden Platz zu starten, fliegen und beim gedroppt werden, drehen, landen und in den FK einspringen, gibt es ein schöneres Gefühl??
Dann Zwei Tage später, ging es ans Eingemachte:
Gruppentreffen bei Andreas Heinzmann in St. Leon/ Rot!
Da ich die jungen wilden nicht verlieren wollte, gab ich ihnen tags zuvor sehr viel weniger Futter als normal. Zuerst wollten sie nicht so richtig hoch. Dann waren sie in der Luft, aber sie flogen Spaziergängern nach?
Mann, da wird’s einem aber heiß, das kann ich euch sagen. Die Spaziergänger bekamen bestimmt Angst, als diese drei Tauben auf sie runter drehten?
Naja, es hat auf jeden Fall geklappt und ich bekam mit Hilfe meiner fünf Weißen Dropper meine jungen Wilden Zurück, zum Flugkasten.
Das heißt im Klartext, meine Tauben in diesem Fall Dunek und auch ich als Ausbilder sozusagen, habe meine Mutprobe bestanden. Wäre ein Wertungsrichter anwesend gewesen, hätte ich bestimmt eine FK-Abnahme machen lassen!
So Freunde und Gleichgesinnte, so oder so ähnlich wird jeder der Tauben auf den FK eintrainiert, vorgehen.
Es gibt bestimmt vielleicht sogar noch bessere Methoden.
Ich habe nur hier erzählt, wie ich es seit vielen Jahren so mache. Zu sehen sind die jungen Wilden, unter Rassen: Dönek
Das Sprichwort sagt:
Viele Wege führen nach Rom!
All diejenigen, die sagen für FK habe ich keine Zeit, kann ich das Gegenteil beweisen, dass es keine große Mehrarbeit ist.
Auch kann man den FK überall aufstellen!
Egal im Garten, Terrasse, Balkon, Dach, Flachdach immer da, wo der Taubenschlag steht.
Es geht aber auch ohne Schlag!
Mann oder Frau muss nur wollen?
Erfahrungsbericht über das einfliegen junger Dunek.
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Erfahrungsbericht von Fredi Liebgott
Okt.2010
Kunstflugtauben Wiener Hochflieger